STADT UND LAND AM NECKAR

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Haßmersheim Fähre

Hier beginnt der Odenwald und das Tal des Neckars wird wieder enger. An den bewaldeten Hängen finden sich vermehrt, touristisch attraktive, Burgen und Ortschaften.
Fähre Haßmersheim bei Neckar Kilometer 88
Eine Haßmersheimer Fähre über den Neckar wird um 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Kanalisierung des Neckars von Mannheim bis Heilbronn wird 1936 eine neue Kettenfähre eröffnet. Heute sieht ihr Fahrplan so aus: Mo - Fr von 5:30 bis 20:15 und Sa + So von 9:30 bis 18:15.
Haßmersheim war lange Zeit größter Binnenschifferstandort im Südwesten und ist immer noch der Heimathafen vieler Neckarschiffe. Die Familie von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, stammt aus Haßmersheim.



Der Ritter mit der eisernen Hand

Burg Hornberg war Wohnsitz des Götzens von Berlichingen (1480-1562) :: Neckar Kilometer 87
Um 1517 kaufte Götz von Berlichingen Der Ritter mit der eisernen Hand die Burg für 6500 Gulden von Conz Schott von Schottenstein und lebte dort bis zum Tode 1562.
Die erste urkundliche Erwähnung geht zurück auf das Jahr 1184. Als Besitzer der Burg und der umgebenden Dörfer werden die Grafen von Lauffen genannt.
Seit 1612 ist die Burg im Besitz derer von Gemmingen. Heute betreibt man hier ein Hotel nebst Restaurant, auch der Weinbau in den Lagen Götzhalde und Wallmauer führt eine Jahrhunderte alte Tradition fort: Die zehn Hektar Rebfläche gelten als ältestes Weingut Baden-Württembergs.

Schleuse und Kraftwerk Neckarzimmern

Schleusenanlage in Neckarzimmern bei Kilometer 86
Die Schleusenanlage in Neckarzimmern bei Kilometer 86.
Staustufe Neckarzimmern  von Architekt Paul Bonatz bei Kilometer 86
Diese Staustufe mit Kraftwerk und Schleuse wurde ab 1935 nach Plänen von Architekt Paul Bonatz erbaut.
Kanufahren auf dem Neckar bei Neckarzimmern
Der Begriff Kanu stammt vom englischen canoe und ist ein Sammelbegriff für alle Wassersportfahrzeuge die mittels Paddel in Blickrichtung bewegt werden.
Der Ursprung des Kanus geht zurück auf Einbaumfunde aus den Jahren 5000 v.Chr. in Schottland und dem Mittleren Osten. Heutige Kajaks, Kanadier oder Faltboote sind Weiter-entwicklungen der Rinden- und Fellboote der nordamerikanischen Ureinwohner.

Stauwehr Guttenbach

Guttenbacher Schleuse
Schleuse Guttenbach bei Neckar-Kilometer 72.
Pfeiler der Staustufe Guttenbach bei Neckar-Kilometer 72
Fotos von Kraftwerken und Staustufen entlang der Wasser- straße Neckar von Plochingen nach Mannheim, zum Rhein.

Alte Burg und neue Brücke in Zwingenberg

Fähre Zwingenberg bei Neckar-Kilometer 66
Bei dieser Personen- und Wagenfähre wurde zwischen 2009 und 2011 eine neue Rad- und Fahrwegbrücke erbaut.
Schrägseilbrücke in Zwingenberg
Die Schrägseilbrücke mit Stahlüberbau hat eine Länge von 216,5 Metern. Die Höhe der beiden Pylone ist 38 Meter.
Entwurf und Bauleitung durch Harrer Ingenieure und Sack & Partner Architekten. Die alte Zollburg Zwingenberg bei Neckar-Kilometer 65,5.
Zwingenburg am Neckar bei Kilometer 65,5
Im Neckartal findet man bisweilen noch die typische Auwald Vegetation: Bruch-Weide (Salix fragilis), Durchwachsenes Laichkraut (Potamogeton perfoliatus), Feld-Ulme (Ulmus minor), Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior), Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Großer Brennnessel (Urtica dioica), Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus), Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), Mandel-Weide (Salix triandra), Österreichische Sumpfkresse (Rorippa austriaca), Purpurweide (Salix purpurea), Schilf (Phragmites australis), Schwarz-Pappel (Populus nigra), Silber-Weide (Salix alba), Späte Goldrute (Solidago gigantea), Stil-Eiche (Quercus robur).

ROCKENAU AN DER BURGENSTRASSE

Schleuse Rockenau bei Neckar-Kilometer 61
Schleuse Rockenau bei Kilometer 61 an der romantischen Burgenstraße im Naturpark Neckartal-Odenwald.
Rockenauer Schleusenwehr am Neckar bei Kilometer 61

SCHLEUSE HIRSCHHORN

Schleuse Hirschhorn während der Instandsetzung an Kilometer 48 Instandsetzung der 150 Meter langen Schleusenkammer an Kilometer 48. Die Schleusenanlage Hirschhorn wurde 1927 erbaut und 1958 mit einer zweiten Kammer erweitert.
Die Neckar AG produziert hier seit 1933 grünen Strom.
Burg Hirschhorn an der Neckarschleife bei Kilometer 48
Die um 1260 entstandene Hangburg über der Altstadt von Hirschhorn kontrollierte einst den Neckar, das Ulfenbachtal und das Finkenbachtal.

SCHLEUSE NECKARSTEINACH

Neckarsteinacher Schleuse bei Kilometer 39
Schleuse und Kraftwerk Neckarsteinach bei Kilometer 39
Neckarsteinacher Wasserkraftwerk bei Kilometer 39




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Matrose auf einem Binnenschiff auf dem Neckar
Matrose arbeitet auf seinem Binnenschiff auf dem Neckar.