ORT DER ANDACHT UND VERSAMMLUNG

Tabernakel

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Zur Aufbewahrung von konsekriertem Brot gedachtes Gehäuse, zuerst oft aus Elfenbein und in der Wohnung des Priesters befindlich. Seit dem Mittelalter, verschließbar, in einer Mauernische in Nähe des Altars gelagert.

Sakramente in Sylbitz

Das lateinische Wort Tabernaculum bedeutet Hütte, Herberge oder Zelt und dient der Auf- bewahrung der von dem Priester geweihten Hostien die nicht ausgegeben wurden.

Tabernaculum
Das ewige Licht, im 13. Jhd. vom Orden der Johanniter eingeführt, zeigt die Gegenwart des Herrn in der Dunkelheit der Welt.



Spätgotisches Sakramentshaus in St. Dionys
Spätgotisches Sakramentshaus

Tabernakel in Form der Bundeslade im Pfarr- zentrum zu den heiligen Engeln in Landsberg am Lech 1993 von Egon Stöckle
Spätgotisches Sakramentshaus

NAHRUNG UND FREUDE

Tabernakel
Hier in einer Säule an der Nordseite im Chor.

Eine silberbeschlagene Taube betont hier die Transzendenz der Eucharistie.
Transzendenz der Eucharistie

Zu Zeiten des Barock rückte der Tabernakel an zentrale Stelle auf den Altar.
Tabernakel

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird empfohlen geweihte Hostien in einer Seiten- kapelle unterzubringen um das Mysterium der Eucharistie zu erhalten.
Unten ein Beispiel im Kloster Untermarchtal.
Tabernakel in einer Seitenkapelle

Altararchitektur mit Bronzerelief und Inschrift Ich bin der Weinstock, ihr die Reben
Moderner Tabernakel in Seitenkapelle

Tabernakel der Kirche in Ottmarshausen als freistehende Bronzeskulptur
Tabernakel in der Kirche St. Vitus

Tabernakel Stele in der Kirche St. Josef in Giebelstadt 1976 gestaltet von Max Walter
Tabernakel von Max Walter

Von Bildhauer Hubert Bernhard 1967 mit Pflanzen verziert in der Kirche St. Carolus
Tabernakel mit Pflanzenmotiv

Tabernakel aus Edelstahl und blauen Glas- platten in Freiburg 1974 von Florian Lechner
Tabernakel aus Edelstahl

Der Künstler Sepp Vees schuf 1954 zum Bau der Kirche in Maichingen nicht nur Kirchen- fenster und ein Mosaik, sondern 30 Jahre später auch diesen liturgischen Ort.
Tabernakel der Maichinger Kirche




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Tabernakel der Kirche in Altheim
Das Brot steht für das alltägliche Leben, der Wein für Freude und Fest. Beides wird in der Bibel häufig erwähnt: Göttliches Manna fällt vom Himmel, Jesus bewirkt das Wunder von Kanaa und wir beten um unser täglich' Brot.