Spätromanische Basilika in Faurndau
Stiftskirche ab 1200 erbaut in Faurndau

Spätromanische dreischiffige Basilika
MorE  |  HomE

Göppingen / Filstal
Spätromanische Kirche in Faurndau
Säulen im Mittelschiff mit Würfel- und Kelchknospenkapitellen

Der reich geschmückte Ostgiebel zeigt ein magisches Bildprogramm:
Skulpturen der Kirche in Faurndau

Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein,
und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond,

sondern der Herr ist dein ewiges Licht, Gott dein strahlender Glanz.

Deine Sonne geht nicht mehr unter, dein Mond nimmt nicht mehr ab,
denn der Herr ist dein ewiges Licht, zu Ende sind die Tage der Trauer.

Jesaja 60,19-20

Spätromanische Stiftskirche in Faurndau

Mittelschiff mit Rundbogenfries, darüber ein Zick-Zack Muster, ganz
oben ein Feld mit Flechtband, drei Felder mit Dreiblatt und rechts das
Schachbrett als Symbole der Abwehr gegen die Unbillen der Natur.

Spätromanischer Fries in Faurndau

Der Greif zur linken ist ein Wesen halb Löwe, halb Adler und somit
der königliche Beherrscher der Lüfte als auch der Wächter der Erde.

Spätromanischer Fries in Faurndau
Ein Greif kämpft an der Nordwestseite der Kirche gegen die dunklen
Mächte, welche durch den Drachen (rechts) symbolisiert werden.

Dämonen und Geister aus vorchristlichen Zeiten spielten zu Zeiten
des Kirchenbaus im 12. Jahrhundert wohl noch eine gewichtige Rolle.

Der Dämonenwürger in Faurndau
Der Dämonenwürger im Chor besiegt zwei mythische Mischwesen.