ORT DER ANDACHT AUS STEIN UND GLAS

Kirche im Jugendstil

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Kirchen im Jugendstil

Als Antwort auf den rückwärts blickenden Historismus fließen zur Jahrhundertwende geschwungene Linien und florale Elemente in die Gestaltung von Kunst, Handwerk und Architektur ein. Ab 1896 erscheint in München die Zeitschrift Die Jugend. Sie wird zum Namensgeber des Jugendstils.

Bis 1914 erbaute Kirche in Porz, Straßdorf, Dürrwangen, Heubach, Conweiler, Elsenz, Meckenbeuren, Stuttgart, Regensburg, Mannheim, Massenbach, Konstanz, Streichen, Meßstetten, Köln, Gaisburg, Hofherrnweiler, Oberdettingen, Rechberghausen.



Grundstein 1910 Tübingen, Hockenheim, Singen, Holzbronn, Regensburg, Ulm, Mannheim, Tailfingen. Baujahr 1907 Augsburg, Kollnau, Ebingen, Eislingen, Karlsruhe, Reichenbach, Stuttgart-Süd, Stuttgart-Nord, Unterriexingen, Philippsthal, Gaggstatt, Bern.

Die von Japan beeinflußte Arts-and-Crafts Bewegung im viktorianischen England bereitete schon einige Jahrzehnte zuvor den Boden für fröhliche Verzierungen.
Man veredelt Gebrauchsgegenstände mit Formen und Muster aus der Natur und zeigt so kritische Distanz zur Technik:
Evolution statt (Industrie) Revolution.



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Während der 1888 erbaute Eiffelturm in Paris sein Skelett aus Eisen noch zeigt, kaschiert die Art Nouveau Merkmale des modernen Industriezeitalters mit fantasie- voller Dekoration:
Hector Guimard's Stationen der Paris Metro um 1900 verflechten ihre Eisenträger bereits zu kunstvollen, von den Formen der Natur inspirierten Strukturen.